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Editorial

Spuren legen. Mit Materialität erzählen.

ICON Glam fluffy für ein haptisches Ausstellungsmagazin

Cover Ausstellungskatalog
Ein sinnlicher Ausstellungskatalog mit einem Umschlag aus ICON Glam fluffy.

Mit der Ausstellung »Spuren legen. Mit Materialität erzählen« rückt die Gesellschaft für Goldschmiedekunst e. V. bis zum 18. Oktober die Werke von neun Künstlerinnen und Künstlern in den Mittelpunkt, die mit ihrer Materialwahl Botschaften aussenden. Auch das Begleitheft bringt diesen engen Zusammenhang von Material und Aussage zum Ausdruck: Mit ICON Glam fluffy wählte die Gestalterin Ina Bauer ein ausdrucksstarkes Naturpapier, das bei hochwertigen Printobjekten mit seiner außergewöhnlichen Haptik in den Bann zieht.

Zeitgenössische Schmuck- und Gerätgestaltung im Fokus

Die Gesellschaft für Goldschmiedekunst hat es sich zur Aufgabe gemacht, die zeitgenössische Schmuck- und Gerätgestaltung zu fördern. Insbesondere jungen Gestaltern wird dabei ermöglicht, ihr Schaffen in Ausstellungen und Publikationen einem breiteren Publikum vorzustellen. »Wir setzen uns für die Verbreitung und Akzeptanz des Künstlerschmucks ebenso ein wie für den Schmuck in Kleinserie oder das klassische Schmuckunikat«, so das Selbstverständnis des gemeinnützigen Vereins. Das seit 2006 von der Gesellschaft geleitete Museum »Deutsches Goldschmiedehaus« eröffnet zudem in unterschiedlichen Ausstellungen immer wieder neue Perspektiven.


Material als Träger von Botschaften

So widmet sich die laufende Ausstellung »Spuren legen. Mit Materialität erzählen« den subtilen Botschaften, die Künstlerinnen und Künstler in ihren Schmuckentwürfen manifestieren. »Sie wenden sich dem Unscheinbaren zu, das dennoch von Bedeutung ist, machen verborgene Spuren sichtbar und zeigen, was unsere Lebenswelten prägt. Ihr Schmuck steht für Wertvorstellungen, Herkunft oder formuliert Kritik. Die von ihnen verwendeten Materialien lassen immer wieder Fragen nach Hierarchien und politischen Verhältnissen aufkommen«, so die Intention der Ausstellung. Materialitäten entpuppen sich so als Erinnerungsanker, belegen den stetigen kulturellen Wandel und sind damit erzählerische Zeitzeugen.


Eine Ausstellung erspüren

Begleitend zur Ausstellung konzipierte die Designerin Ina Bauer ein Heft, das mit typografischer Ausdrucksstärke einen literarischen Text von Sophia Eisenhut als Rahmen setzt. Auf Doppelseiten werden wiederum die Werke der neun Schmuckkünstlerinnen und -künstler in reizvoll transparenten Überlagerungen präsentiert. »Für die Ausstattung des Heftes sollte zudem ein besonderes Material gefunden werden, das vom typischen ›Papier‹ weggeht. Mit Icon Glam fluffy wird beim Blättern eine leichte Irritation hervorgerufen und es unterstützt durch die besondere Haptik das Bedürfnis, das Heft in die Hand nehmen zu wollen«, so Ina Bauer zur Materialwahl. Die außergewöhnliche Vliesoberfläche bietet hier ein sinnliches Erlebnis, während die besondere Materialstruktur des FSC-zertifizierten Naturpapiers ICON Glam fluffy für Stabilität und Reißfestigkeit sorgt. 
So setzt das Begleitheft die Idee der Ausstellung auf eigene Weise fort: Das Material wird zum Träger einer Botschaft, die sich nicht nur lesen, sondern erspüren lässt.